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#Vorarlbergensia: UNESCO-Welterbe "Hohenemser" Nibelungenlied-Handschriften

Drei Ausgaben des Nibelungenliedes haben den UNESCO-Welterbetitel. Zwei davon wurden in Hohenems aufgefunden.


Zweimal Hohenems.  
Handschrift A, die in München verwahrt wird, entstand vermutlich im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts in einem unbekannten Schreibzentrum im alpenländischen Raum. Charakteristisch für sie sind die roten Initialen und Überschriften. Die Geschichte der Handschrift liegt noch völlig im Dunkeln. Sie wurde 1779 in Hohenems gefunden - knapp 25 Jahre, nachdem an gleicher Stelle die Handschrift C aufgetaucht war. 1810 erwarb die Münchner Hof- und Staatsbibliothek den uralten Codex.


10 Mio. € kostete 2001 der Erwerb der "Handschrift C" des Nibelungenliedes, eines der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher Dichtung. Die mit Landesmitteln Baden-Württembergs erworbene Handschrift fand unter der Signatur "Codex Donaueschingen 63" eine neue Heimat in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Um auch der breiten Öffentlichkeit einen Zugang zu ermöglichen, wurde die Handschrift vollständig digitalisiert und ist auf der Web-Site der Badischen Landes-Bibliothek digitalisiert aufrufbar. Die Strophen 1-11 liegen auch gesprochen als mp3 vor.

 

 

 

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