#Vorarlbergensia: Das Schloss Bludenz - "Gayenhofen"

Das Schloss Gayenhofen von dem italienischen "Gastarbeiterkind" Giovanni Gaspare Bagnato gebaut.

 

Die Grafen von Werdenberg erbauten zwischen 1222 und 1245 als Mittelpunkt der gräflich-werdenbergisch-heiligenbergischen Herrschaft bzw. der Herrschaft Bludenz eine Burganlage. Damit war auch Bludenz neben Bregenz und Feldkirch im Mittelalter eine befestigte Stadt in Vorarlberg.

 

Das Barockschloss auf dem Felsen oberhalb der Stadt und auch dessen Vorläufer, die alte Burg, wurden vor dem 19. Jahrhundert nie „Gayenhofen“ genannt. In den alten Schriftstücken ist immer nur vom „Schloss Bludenz“ die Rede. Es lässt sich mittlerweile dank der Forschungen von Manfred Tschaikner auch nachvollziehen, wie man gerade auf diese Bezeichnung gekommen ist: nämlich durch eine bewusste oder unbewusste Verwechslung. Die erhaltenen archivalischen Quellen zeigen, dass hinter der Bezeichnung „Gayenhofen“ ein ähnliches historisches Missverständnis steckt wie hinter dem Namen der Bürser Burg „Rosenegg“, den es in dieser Form ebenfalls nie gegeben hat. 

 

 

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