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Die Erde im Klima – kterium 

 

Dem Klima als Summe aller Wettererscheinungen geht es gut. Das Klima ist nicht in Gefahr – wir brauchen es daher auch nicht retten. Da es auch nicht ausstirbt  - so wie tausende Tier- und Pflanzenarten auf unserer Erde  -  brauchen wir es auch nicht schützen.

Dass sich das Klima wandelt, ist völlig normal, das hat es, seit wir eine Atmosphäre haben, schon immer getan: Selbst die Zusammensetzung der Atmosphäre war nicht immer die gleiche.

Klima im Wandel: Der letzte Gletscherhochstand war 1850. Gletschervorstöße zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert lassen die Klimaforscher von einer „Kleinen Eiszeit“ sprechen. Zur Zeit schmelzen die Gletscher; die Pasterze, jene berühmte Gletscherzunge des Großglockners, zieht sich jedes Jahr um zig Meter zurück und wird wohl bis 2050 verschwunden sein.

 

Es ist in den letzten Jahren deutlich wärmer geworden, in den allerletzten Jahren soll die Temperaturzunahme aber wieder stagnieren. Vor 18 000 Jahren - während der sogenannten Würmvereisung -  lag unser Land, so wie z.B. der gesamte Alpenraum, unter einer hunderte bis weit über tausend Meter dicken Eisdecke und die Gletscher reichten hier bis in den Süddeutschen Raum. Vor 12 000 Jahren war die letzte Eiszeit zu Ende, Pflanzen und Tiere wanderten wieder ein, zur Römerzeit war es sogar wärmer als heute.

Zwischen den letzten 1 bis 2 Millionen Jahren wechselten auf der Nordhalbkugel mehrere

Eis-, Kalt- und Warmzeiten immer wieder ab. Vor 15 Mill. Jahren (diesen Zeitabschnitt bezeichnet der Geologe als Miozän) herrschten hier subtropische Verhältnisse. Noch weiter zurück: Vor 300 bis 250 Millionen Jahren bildete sich ein einziger riesiger Kontinent (Pangäa). Während auf der Südhalbkugel ausgedehnte Vergletscherungen vorhanden waren, kam es im Norden auf Grund des trockenen Klimas zu ausgedehnten Wüstenbildungen und in flachen Randbereichen des Meeres entstanden durch Eindampfung im Bereich des heutigen Mitteleuropas große Salzlagerstätten.

Wer eintaucht in die phantastische 4,6 Milliarden Jahre lange Geschichte der Erde, wird erkennen, dass das einzige Konstante auf unserer Erde der Wandel ist. Das ist unvorstellbar, denn geologische und menschliche Zeitspannen passen eben nicht zueinander. 

Plante Wüste
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