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Naturfreunde Bodensee Internationale Wandertreffen in Dornbirn

Rund 120 Naturfreunde rund um den Bodensee trafen sich beim Dornbirner Jugendhaus Vismut zum traditionellen NBI Wandertag. Im Rahmen ihres 110 jährigen Vereinsbestehen übernahm die Naturfreundegruppe Dornbirn die Organisation.

Vorsitzender Roman Zöhrer eröffnete die Veranstaltung mit  Goethe: „Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.“  Der Präsident der Naturfreunde Bodensee Internationale, Markus Zähringer aus Radolfszell begrüßten die Gäste und überbrachte die Glückwünsche der drei Naturfreundeorganisationen rund um den Bodensee.

 

 

 

Nach einem guten Kuchenfrühstück startete die erste von drei Wanderungen.

Doris und Erich Zucalli führten sie entlang dem Flussufer der Dornbirner Ache. Der Flusslauf ist nicht nur wegen seiner Fauna und Flora, nicht nur wegen der geologischen und hydrologischen Besonderheiten viel besucht, sondern diente in den Zeiten der Textilindustrie für die Energieversorgung. Verschiedene Bauwerke sind noch heute Zeuge dieser Zeit.

Die zweite Gruppe genoss einen historischen Stadtrundgang durch die Innenstadt, welche sehr informativ, humorvoll und mit vielen Details von Prof. Gerhard Winkler geführt wurde. Nicht nur die Freunde aus der Schweiz und Deutschland waren begeistert, auch den Vorarlbergern wurde wieder beinahe Vergessenes aber auch viel Neues über ihre Heimat näher gebracht. 

Die dritte Gruppe wurde von Geschäftsführer Günter Griesser in das größte Naturmuseum des Bodenseeraumes, in die  Inatura, geführt.  Dort erstaunte nicht nur die Sonderausstellung zum Thema mechanische Tierwelt. Die Naturschau kann und soll mit allen Sinnen besucht werden, nebst den Augen und Ohren, den Händen wurde auch die Nase immer wieder an den Duftstationen geprüft.

 

Nach den Wanderungen bildete das gemeinsame Mittagessen einen weiteren kommunikativen Höhepunkt, Dafür zeichneten die „Köche“ der Hohenemser Naturfreunde verantwortlich.

 

Ein unvergessliches Kulterlebnis war die Idee der Dornbirner Naturfreundejugend, das Beisl-Orchester aus Hohenems einzuladen. Das ist eine ganz besondere Truppe, die viel Aufmerksamkeit erhielt und Begeisterung entfachte, Die Neuartigkeit imponierte und passte gut zum Jubiläum: Ein Sammelsurium verschiedenster IndividualistInnen fügte sich in ein Ganzes und vermittelte Freude an Musik, Kultur und Gesellschaft und vereinte die Generationen.

 

Besonders dankbar sind die Verantwortlichen den vielen HelfernInnen im Hintergrund, insbesondere der Offenen Jugendarbeit Dornbirn. Positiv aufgefallen ist auch die unbürokratische Hilfe der Dornbirner Stadtpolizei, die im Stadtgebiet eintreffende internationale Gäste unbürokratisch und freundlich zur gewünschten Wanderung geleitete.

 

Nicht vergessen wurde auf die vielen Erdbebenopfern und den davon betroffenen Kindern in Nepal. Die freiwillige Sammlung unter den Gästen erbrachte einen tollen Spendenbetrag von rund 800 Euro für das von den Naturfreunden betreute nepalesische Bergdorf Tandrang.

 

Man lauschte gespannt den Ausführungen von Doris und Erich Zucalli.
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