Ethischer Konsum - Initiative auch in Vorarlberg
Für einen verantwortungsvollen Konsum, soziale und ökologische Kriterien in der Kaufentscheidung.Ethischer Konsum ist Teil eines nachhaltigen Lebensstils. Ethisch Konsumierende sind sich bewusst über die unterschiedlichen sozialen und ökologischen Auswirkungen, die Produkte bzw. deren Herstellung haben. Diese sozialen und ökologischen Auswirkungen stellen ein wichtiges Entscheidungskriterium in ihrer Kaufentscheidung dar. Ethischer Konsum bedeutet daher, sich bewusst für ein Produkt oder eine Leistung zu entscheiden die, die mann/frau selbst als sozial bzw. ökologisch nachhaltig einschätzt
Kaufentscheidung PLUS. Das Konzept des Ethischen Konsums geht jedoch über die bewusste Kaufentscheidung hinaus und findet nicht nur im Geschäft oder Supermarkt statt. Ethisch Konsumieren bedeutet aktiv Verantwortung zu übernehmen und Unternehmen gegenüber die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards einzufordern. Dies kann auf verschiedene Art und Weise passieren – z.B. Aktionen von Netzwerkgruppen oder Urgent Actions etc. KonsumentInnen werden dadurch zum Motor für Veränderung – das Bild von der/dem passiven KonsumentIn als reine/r EndverbraucherIn gehört somit der Vergangenheit an.
- Ethischer Konsum bedeutet daher, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Veränderung zu einer sozial gerechteren sowie nachhaltigeren Wirtschaft mitzuwirken.
I SHOP FAIR. Viele Produkte, die wir in Europa kaufen, werden in Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produziert. KonsumentInnen wissen darüber nur teilweise Bescheid. Während bei Kleidung das Wissen in der Bevölkerung schon sehr verbreitet ist, ist es bei Spielsachen, Schnittblumen und Computern weniger vorhanden.
Denen, die über Missstände in der Produktion Bescheid wissen, ist das gar nicht recht: Drei Viertel der Bevölkerung sind auf Nachfrage hin bereit, sich aktiv für die Einhaltung sozialer Mindeststandards einzusetzen. Für den Großteil bedeutet das, gezielt Produkte zu kaufen, die solchen entsprechen, oder sie verstehen darunter, aktiv Informationen an Freunde oder Bekannte weiterzuleiten.
Genau hier hakt das Netzwerk I SHOP FAIR ein und gibt auch den Verbrauchern die Möglichkeit, sich aktiv für weltweit faire Arbeitsbedingungen einzusetzen: Petitionen, Aktionen und Informationsveranstaltungen werden gemeinsam entwickelt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Herstellung von Bekleidung, Spielzeug, Computern und Blumen. Mit dem Start von I SHOP FAIR wird im Herbst 2009 mit Aktionen ein Themenschwerpunkt auf die Produktion von Bekleidung in Billiglohnländern gelegt.
Vorarlberger Initiative. Auch "Vorarlberg" hat sich dem Netzwerk des Ethischen Konsums angeschlossen. Man erwartet sich dort einen regen Austausch über verantwortungsvollen Konsum, soziale und ökologische Kriterien in der Kaufentscheidung. Zusammen sollen Perspektiven erarbeitet und Möglichkeiten im Ländle aufgezeigt werden, die für einen bewussteren und verantwortungsvolleren Konsum stehen.





















